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Geldwäsche Webinar

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05.07.2017

Wie die neue FIU beim Zoll bekannt gegeben hat, sind Verdachtsmeldungen nach § 43 Absatz 1 Geldwäschegesetz (GwG) übergangsweise bis zum 31. August 2017 per Fax an: + 49 (0) 221 - 672 - 3990 abzusetzen.

Ab dem 01.09.2017 soll das neue Webportal goAML online sein, sodass Verdachtsmeldungen der Verpflichteten grundsätzlich elektronisch abzugeben sind. Nur in Störungsfällen von goAML, sollen Verpflichtete Verdachtsmeldungen per Fax absetzen.

Zur Nutzung von goAML müssen sich die Verpflichteten vorher
registrieren.

Weitere Informationen finden Sie auf www.FIU.Bund.de.
Das Service Help-Desk der FIU steht für aufkommende Fragen
unter der Telefon-Nr.: + 49 (0) 351 448 34 - 556 hilfreich zur Verfügung.

02.06.2017:

Der Bundesrat hat der Umsetzung der 4. Anti-Geldwäsche-Richtlinie der EU in nationales Recht zugestimmt. Die Umsetzung erfolgt zum 26.06.2017 durch ein neues Geldwäschegesetz. Damit verbunden sind neue Auflagen für den Geschäftsbetrieb der verpflichteten Unternehmen und höhere Bußgelder bei Gesetzesverstössen. Wichtige Ablaufänderung im Meldewesen:

Zukünftig haben Verdachtsmeldungen nur noch an die
Zentralstelle für Finanztransaktionsuntersuchungen beim Zoll zu erfolgen.

30.05.2017

Laut Medienberichten hat jetzt auch die US-Notenbank Federal Reserve (FED)
gegen die Deutsche Bank wegen der Rubel-Schwarzgeldaffäre ein Bußgeld in
Höhe von 41 Millionen US-Dollar verhängt.
Die Bußgelder wegen Geldwäsche summieren sich bei der Deutschen Bank
allein in diesem Fall seit Januar 2017 auf satte 671 Millionen US-Dollar.

31.01.2017

Die "Zeit" berichtete unter Berufung auf die Finanzaufsicht New Yorks (DFS),
dass die Deutsche Bank sich wegen Geldwäsche zu einer Strafzahlung
von 630 Millionen US-Dollar
(588 Millionen €) an die britische Finanzaufsicht (FCA) und die New Yorker Finanzaufsicht verpflichtet hat.

Kunden der Deutschen Bank sollen laut DFS über die Finanzplätze Moskau,
New York und London rund zehn Milliarden Dollar an Rubel-Schwarzgeld aus Russland gewaschen haben. Laut DFS habe die Deutsche Bank über Jahre zahlreiche Gelegenheiten ungenutzt gelassen, das Komplott zu unterbinden.
Teil der Einigung sei auch, dass die Deutsche Bank ihre Geschäftsabläufe in
New York durch einen unabhängigen Prüfer untersuchen lässt.

05.12.2016:

Die Financial Industry Regulatory Authority (FINRA) hat wegen Geldwäsche-
verstössen (2011 bis 2015) gegen eine US-Einheit der Credit Suisse ein Bußgeld
in Höhe von 16,5 Millionen US-Dollar verhängt.

Die FINRA bemängelte das interne Kontrollsystem und die Vertriebsprozesse
der Credit Suisse Securities LLC, deren zu geringe Personaldecke und deren
fehlende Ausbildung. Aufgrund mangelnder Investitionen wurden zehntausend-fache Transaktions-Warnungen im Jahr unvollständig verarbeitet, und selbsterkannte Schwachstellen des Geschäftsbetriebes wurden nicht zeitnah bzw. bis heute nicht behoben. Deshalb handelte das Unternehmen von 2011 bis 2013 55 Millionen unregistrierte Wertpapiere illegal. (Quelle: www.finra.org)

11.10.2016

Medienberichten zufolge, entzieht die Notenbank
"Monetary Authority of Singapore" der schweizer "Falcon Private Bank" wegen Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung die Marktzulassung in Singapur.
Deren Niederlassungsleiter in Singapur wurde verhaftet, und gegen die Bank wurde eine Strafe von 2,8 Millionen Euro wegen des Verstoßes gegen Geldwäsche und die Finanzierung des Terrorismus verhängt.
Außerdem verhängt die Notenbank Singapurs sowohl Geldstrafen in Millionen Höhe wegen Geldwäsche gegen die größte Bank Südostasiens, "DBS Group",
als auch gegen die schweizer Niederlassung der "UBS".
Gegen die "Standard Chartered Bank" werde ebenfalls ermittelt, hieß es.